Montag habe ich dann schließlich einen Nachtbus zur Ostküste genommen und bin heute früh im Sonnenaufgang via Speedboat auf der Insel Perhentian Kecil angekommen :) Ab morgen werde ich hier mit meinem Tauchschein (Open Water Diver) beginnen!
Dienstag, 25. Juni 2013
George Town
Die 13 km lange Penang Bridge verbindet die nur knapp vorgelagerte und recht große Insel Pulau Pinang mit dem Festland. Das koloniale Zentrum George Town ist merklich entspannter als Kuala Lumpur und die vielen kleinen Sträßchen und Gassen erinnern irgendwie an Italien. Noch immer leben hier Moslems, Christen, Hindus und Buddhisten Tür an Tür, brennen Chinesen abends Räucherstäbchen in den Ahnentempeln ab während wenig weiter der Muezzin (unerschöpflich) zum Gebet ruft. Mit einer steilen Bergbahn sind wir auf den 800 m hohen Penang Hill hinauf und haben Aussicht sowie kühlere Temperaturen genossen, wobei es durch die Brandrodung auf Sumatra leider zunehmend diesig wurde. Am letzten Tag bin ich ausgiebig durch den unberührten Dschungel im Penang National Park gewandert und habe mir vor lauter Eifer ein paar Blasen geholt, ein wenig Verlust ist wohl immer ;)
Montag habe ich dann schließlich einen Nachtbus zur Ostküste genommen und bin heute früh im Sonnenaufgang via Speedboat auf der Insel Perhentian Kecil angekommen :) Ab morgen werde ich hier mit meinem Tauchschein (Open Water Diver) beginnen!
Montag habe ich dann schließlich einen Nachtbus zur Ostküste genommen und bin heute früh im Sonnenaufgang via Speedboat auf der Insel Perhentian Kecil angekommen :) Ab morgen werde ich hier mit meinem Tauchschein (Open Water Diver) beginnen!
Mittwoch, 19. Juni 2013
Kuala Lumpur
Nach einem kalten aber lohnenswerten Wochenende in Melbourne beginne ich mich in KL einzuleben :) Die Stadt lebt von Kontrasten, es ist in vielerlei Hinsicht einfach eine andere Welt. Die Bilder sind im Zentrum entstanden, hier wird penibel auf Ordnung geachtet und in Luxus geschwelgt. Doch steht man vor einer Moschee mit goldenen Dächern trifft man einen Block weiter mit Sicherheit schnell auf riesige Bauruinen oder ziemlich heruntergekommene Wohnviertel. Was immer gleich bleibt ist jedoch der schier undurchschaubare Verkehr und Horden dreister Motorradfahrer ;) Im täglichen Leben ist alles super günstig, Mittagessen ab etwa 2 Euro und Getränke meist unter 1 Euro sind eine echt angenehme Abwechslung zu den völlig wahnsinnigen Lebensmittelpreisen in Neuseeland und Australien. Besonders wenn man gerne unaufhörlich snackt ;)
Heute war ich unter anderem auf der obersten Aussichtsplattform des 421 Meter hohen KL Towers, Aussicht dank besten Wetters grandios :) Die Petronas Twintowers sind noch ein Stück höher und schlicht der Wahnsinn, man kann sich garnicht satt sehen. Mein Hostel ist mal wieder ein Glücksgriff, hier werde ich für die nächsten Wochen übrigens auch guten Gewissens mein Gepäck zurücklassen können. Am Freitag gehts weiter nach George Town, Penang!
Heute war ich unter anderem auf der obersten Aussichtsplattform des 421 Meter hohen KL Towers, Aussicht dank besten Wetters grandios :) Die Petronas Twintowers sind noch ein Stück höher und schlicht der Wahnsinn, man kann sich garnicht satt sehen. Mein Hostel ist mal wieder ein Glücksgriff, hier werde ich für die nächsten Wochen übrigens auch guten Gewissens mein Gepäck zurücklassen können. Am Freitag gehts weiter nach George Town, Penang!
Donnerstag, 13. Juni 2013
Departure
Hallo meine Lieben!
Es ist so weit, gleich geht mein Flieger nach Australien! Natürlich werde ich ab sofort wieder fleißig für euch bloggen :) So fantastisch die vergangenen Monate in Neuseeland waren, so sehr freue ich mich endlich wieder nach Hause zu kommen. Nach meiner Reise durch Malaysia werde ich mitte Juli wahrscheinlich endgültig reif für Deutschland sein ;)
Ich verbringe nun ein langes Wochenende in Melbourne und werde in der Nacht von Sonntag auf Montag nach Kuala Lumpur fliegen. Ein erster Ausblick für euch: nach einigen Tagen in KL werde ich mich wahrscheinlich die Westküste hinauf nach Penang und George Town bewegen. Vor wenigen Jahren wurde die Region zum Weltkulturerbe erklärt und mir bereits aus erster Hand von Malaien empfohlen :) Im Laufe der zweiten Woche möchte ich dann gerne raus aus den Metropolen und rein ins Zentrum der malaiischen Halbinsel, die Cameron Highlands und der Taman Negara bieten beste Bedingungen zum Wandern und Dschungeltrekking. Nach einer guten Woche Adventure erwartet mich dann an der Ostküste das Tropenparadies schlechthin, wahrscheinlich werden es die Perhentian Islands mit einem der artenreichsten Korallenriffen der Welt :) Schließlich muss man sich auch mal entspannen...
Beste Grüße aus Auckland! Gleich heißt es endlich wieder "ready for take-off", yippie :)
Es ist so weit, gleich geht mein Flieger nach Australien! Natürlich werde ich ab sofort wieder fleißig für euch bloggen :) So fantastisch die vergangenen Monate in Neuseeland waren, so sehr freue ich mich endlich wieder nach Hause zu kommen. Nach meiner Reise durch Malaysia werde ich mitte Juli wahrscheinlich endgültig reif für Deutschland sein ;)
Ich verbringe nun ein langes Wochenende in Melbourne und werde in der Nacht von Sonntag auf Montag nach Kuala Lumpur fliegen. Ein erster Ausblick für euch: nach einigen Tagen in KL werde ich mich wahrscheinlich die Westküste hinauf nach Penang und George Town bewegen. Vor wenigen Jahren wurde die Region zum Weltkulturerbe erklärt und mir bereits aus erster Hand von Malaien empfohlen :) Im Laufe der zweiten Woche möchte ich dann gerne raus aus den Metropolen und rein ins Zentrum der malaiischen Halbinsel, die Cameron Highlands und der Taman Negara bieten beste Bedingungen zum Wandern und Dschungeltrekking. Nach einer guten Woche Adventure erwartet mich dann an der Ostküste das Tropenparadies schlechthin, wahrscheinlich werden es die Perhentian Islands mit einem der artenreichsten Korallenriffen der Welt :) Schließlich muss man sich auch mal entspannen...
Beste Grüße aus Auckland! Gleich heißt es endlich wieder "ready for take-off", yippie :)
Dienstag, 19. Februar 2013
Auckland & Unitec
Nach der Landung gehts sofort nach Auckland Downtown wo ich mein restliches Gepäck abhole. Alles da, alles gut. Mit dem Bus dauerts von hier aus eine knappe halbe Stunde zur Unitec. Im Wohnheim kommt zunächst leichte Ernüchterung, der Standard der guten Hostel kann locker mithalten. Das Schlafzimmer des 2er Apartments liegt im Erdgeschoss mit prima Ausblick auf den Parkplatz und andersrum, darum zögere ich nicht lange und lasse mich verlegen. Die Angestellten im Wohnheim sind einfach nur verplant und alles dauert eine gefühlte Ewigkeit. Schließlich gelingt mein Vorhaben und ich habe nun ein 4er Apartment bezogen - mit Blick ins Grüne und inzwischen einem Deutschen und einer Österreicherin als Flatmates. Die ersten Tage steht Organisatorisches und die Erkundung von Campus und Umgebung im Vordergrund. Der nächste Strand samt Surfverleih ist noch eben so fußläufig, eine Gym befindet sich direkt auf dem Campus. Dieser ist sehr weitläufig und grün, ideal zum morgendlichen Joggen. Die Innenstadt Aucklands ist mit ihrem internationalen Flair ganz nach meinem Geschmack, die Parks und Häfen bieten reichlich Gelegenheit zum Sonnen und Entspannen. Manch einer muss sich allerdings erst an die überwältigende Mehrheit Asiaten gewöhnen ;) Morgen gibts den Stundenplan, nächste Woche startet das Studium :)
Sonntag, 17. Februar 2013
Christchurch to Auckland
Am Mittwoch schließt sich der Kreis meiner knapp zweiwöchigen Reise auf der Südinsel wieder in Christchurch. Diesmal nutze ich die Gelegenheit das Zentrum am Abend zu Fuß zu erkunden. Als die Lichter der Stadt erleuchten bleibt das Viertel rund um die Kathedrale schwarz, ein merkwürdiger Anblick. Ich stoße auf die neue und im Aufbau befindlich Einkaufsstraße - diese ist noch nicht einmal halb so groß wie in Neuwied, und Christchurch hat knapp vierhunderttausend Einwohner. Just am 15. Februar, meinem Abflugtag, wird hier außerdem eine große Ausstellung über das Erdbeben 2011 eröffnen. Den Folgetag verbringe ich mit einem netten Spanier an den Stränden Sumner und Taylors Mistake, genau hier befand sich das Epizentrum etwa 10 Kilometer unter der Erdoberfläche. Die Hinfahrt führt uns an abgerutschten Abhängen vorbei, hier ließ das Beben Häuser in der Mitte durchreißen und abstürzen. Entlang der Straße stehen aus Sicherheitsgrünen überall große Schiffscontainer, die häufig improvisierte Verkehrsführung ist chaotisch. Ein wenig weiter sieht alles wieder normal aus, eine Stadt der Kontraste. Am Freitagmorgen geht es zurück nach Auckland!
Freitag, 15. Februar 2013
Lake Tekapo to Christchurch
Genau in der Mitte der Strecke zwischen Queenstown und Christchurch liegt der Lake Tekapo. Der Ort ist winzig, die Atmosphäre am See riesig. Winzige Felssedimente, abgetragen von den zahlreichen Gletschern, reflektieren das Licht und färben das Wasser türkisblau. Dazu das fantastische Bergpanorama und beste Aussicht auf den Mount Cook, mit knapp viertausend Metern höchster Berg Neuseelands. Kein Wunder dass hier in der kleinen "Church of the Good Shepherd" beinahe täglich geheiratet wird. Ich nutze den Tag grüßtenteils zum Relaxen und abends zum Sterne beobachten, der Himmel ist in dieser Gegend besonders klar. Mit etwas Glück kann man hier sogar regelmäßig Südlichter sehen, diesbezüglich habe ich heute jedoch keins. Halb so schlimm ;)
Queenstown to Lake Tekapo
Am 20ten nach Queenstown, fantastisch! :) Besser bekannt als "Adventure Capital of the World" gilt hier insgeheim die Regel, während des Aufenthaltes wenigstens einen Sprung zu wagen. Hierfür suche ich mir am Nachmittag des 10. Februars den Nevis Highwire Bungy aus. Er befindet sich etwas außerhalb Queenstowns in den Southern Alps - wir erreichen die Station erst nach vierzigminütiger Fahrt mit einem für Personentransport umgebauten Allrad-LKW. Zwischendurch wird ein Großteil bei der 43 Meter hohen Karawau Bridge rausgelassen - nicht ohne ein müdes Lächeln der im Fahrzeug Verbleibenden zu ernten ;) Als wir endlich die weit über einem Canyon hängende Absprungplattform erblicken verschlägt es uns kurz die Sprache - dann macht sich bei allen riesige Vorfreude breit. Mit einer kleinen Gondel und einer handvoll Kollegen (immerhin ist eine Frau dabei, Asiatin!) fahren wir auf die Plattform. Wir springen nacheinander, bald bin ich dran. Die Sonne kommt raus, perfekt. Der 134-Meter-Sprung ist der Wahnsinn - nach einem kurzem Augenblick in der Schwebe fliege ich irre schnell auf den Boden zu, mein Blickfeld wird leicht verzerrt. Solch ein freier Fall beschert ein irres Körpergefühl - wieder oben angekommen bin ich komischerweise nicht sicher was gerade überhaupt passiert ist, breit grinsend weiß ich einzig dass ich zu gerne nochmal springen würde. Einige Stunden sollte der Rauschzustand anhalten, abends entspanne ich beim Sonnenuntergang am Ufer des Lake Wakapitu. Dieser grenzt direkt an die kleine aber feine Innenstadt mit ihren unzähligen Bars und Cafés. Am Montag fahren wir zu den bizarren Fiordlandschaften an der Westküste und machen eine Bootstour im Milford Sound, hier sagen die Bilder definitiv mehr als tausend Worte.
Achja, was sollte man über Queenstown noch wissen? Das Leben in Queenstown ist in etwa so teuer wie in Sydney, als ausgezeichnetes Skigebiet zieht es ganzjährig Touristen aus aller Welt an, der Lake Wakapitu ist ganze 400 Meter tief und daher auch im Sommer ziemlich kalt, saukalt. Außerdem liegt es auf etwa 45 Grad südlicher Breite - noch südlicher leben auf der ganzen Welt nur etwa 1 Millionen Menschen. Aber für mich zählte da eigentlich nur der Adrenalinkick, definitiv mein bisher abgefahrenster Geburtstag!
Achja, was sollte man über Queenstown noch wissen? Das Leben in Queenstown ist in etwa so teuer wie in Sydney, als ausgezeichnetes Skigebiet zieht es ganzjährig Touristen aus aller Welt an, der Lake Wakapitu ist ganze 400 Meter tief und daher auch im Sommer ziemlich kalt, saukalt. Außerdem liegt es auf etwa 45 Grad südlicher Breite - noch südlicher leben auf der ganzen Welt nur etwa 1 Millionen Menschen. Aber für mich zählte da eigentlich nur der Adrenalinkick, definitiv mein bisher abgefahrenster Geburtstag!
Sonntag, 10. Februar 2013
Wanaka to Queenstown
Viele Kiwis sagen Wanaka sei die kleine Schwester Queenstowns, trotz seines Aufstrebens hat es jedoch bei weitem noch nicht dessen trendiges Image erlangt. Stattdessen ist der Ort in toller Lage am riesigen Lake Wanaka angenehm relaxt und lädt zum Verweilen in den zahlreichen kleinen Geschäften entlang der Promenade ein. Als ich in einem Buchladen die Autobiografie von Bear Grylls kaufe erfahre ich dass der Extremsportler und Survivalguru just diese Woche für einen längeren Zeitraum nach Wanaka gekommen ist, Zufälle gibts! Da er sich mitsamt umfassender Crew in einem Luxusresort niedergelassen hat ist wohl bald mit einer neuen Neuseelandepisode zu rechnen ;) Am Abend merke ich erstmals dass Backpacking auf Dauer ganz schön anstrengend werden kann und freue mich bereits auf meinen zweitägigen Aufenthalt in Queenstown inklusive Bungyjumping in den Southern Alps!
Samstag, 9. Februar 2013
Franz Josef to Wanaka
Die Fahrt durch die Regenwälder des Westlands ist alleine schon ein Highlight für sich. Nach einem Zwischenstopp bei den Pancake Rocks im Paparoa National Park kommen wir am frühen Nachmittag in Franz Josef an und starten schon bald unsere Gletschertour auf dem Fox Glacier. Hier fallen im Jahr um die 10.000 mm Regen (Vergleich Neuwied: 700 mm) bzw umgerechnet über 40 Meter Schnee, doch heute spielt das Wetter abermals mit und es bleibt bei reichlich Bewölkung. Die Konstellation von Regenwald und Gletscher ist weltweit einzigartig und so ahne ich bereits früh dass sich die Ausgaben für einen Guide durch das Gletschertal hindurch hoch bis aufs Eis definitiv gelohnt haben. Ausgerüstet mit Hikingboots und Eiskrallen sind wir über vier Stunden unterwegs und ich nutze die Gelegenheit eine Flasche neuseeländisches Gletschereiswasser abzufüllen. Zurück im Ort nehme ich noch ein entspannendes Bad im Hot Spa des "Chateau Franz" ;)
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